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CDU: Gegner von Internetsperren fördern Kinderpornografie – Golem.de

Irgendwas ist doch da wieder oberfaul. Alle wissen, dass es nix bringt, und trotzdem muss es mit Biegen und Brechen durchgesetzt werden. Ich habe da den leichten Verdacht, es geht gar nicht um Kinderpornografie, genauso wenig wie es Schäuble um Terrorismus geht. Bedenkt man jetzt noch, dass immer noch die ACTA Verhandlungen im Geheimen stattfinden, und die Rechteinhaber schon immer pro Sperrung waren, kann man sich ja ausmalen aus welcher Ecke der Wind weht.

Professor Hannes Federrath (Universität Regensburg) betonte dagegen bei der Expertenbefragung des Unterausschusses Neue Medien des Deutschen Bundestages die Nutzlosigkeit adressbezogener und DNS-Sperren. Sogar Jürgen Maurer, Direktor beim Bundeskriminalamt, der jede Form der Sperrungen befürwortet, räumte ein, dass Internetsperren allenfalls Zufallsbekanntschaften mit Kinderpornografie auf Servern im Ausland verhindern könnten.

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Kinderporno-Bekämpfung: Von der Leyen hält an Web-Filter fest – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt [Update]

Da haben wir doch den nächsten Politiker, der technische Massnahmen veranlassen will, ohne von den Hintergründen auch nur die leiseste Ahnung zu haben:

Familienministerin Ursula von der Leyen sieht keine grundlegenden technologischen oder rechtlichen Hürden für den geplanten Web-Filter gegen Internet-Seiten mit Kinderpornografie. Ein kritisches Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages bezeichnete die Ministerin als “unterirdisch”.

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Der nächste Schäuble? Klein-China? Ist doch wohl klar, wenn bei den Providern Zwangsproxies installiert werden, ist der nächste der sich darauf stürzt unser oberster Datenterrorist Schäuble. Immerhin kann man da noch zentraler und besser alle Internetzugriffe aus Deutschland überwachen.
Abgesehen davon nützt das ganze gegen Kinderpornografie so gut wie gar nichts. Die einschlägigen Leute sind zwar sicher nicht so intelligent wie Terroristen, aber ganz so blöd wie von der Politik angenommen dann wohl doch wieder nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die eigene newsserver, ftp-server oder ähnliches betreiben. Und da bringt nunmal ein Webproxy gar nix.

[Update]
sag ich doch…

Die bevorzugte Sperrlösung wollte Hannes Federrath, Professor für Informationssicherheit an der Uni Regensburg, nicht einmal als “Zugangserschwernis” durchgehen lassen. “Das erschwert überhaupt nichts”, sagte der Techniker. Nur der Unbedarfte gelange bei einem DNS-Ansatz nicht mehr auf Kinderporno-Seiten.

und das sagte ich doch auch bereits

“Wenn wir einmal inhaltsneutrale Technik etabliert haben, ist es nur ein Frage der Lautstärke der Interessengruppen, bis eine Ausweitung erfolgt.”

via heise