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heise online – 14.07.09 – Petition gegen “Killerspiel”-Verbot findet mehr als 50.000 Unterstützer

Ich wiederhol’s nochmal: Unterschreiben! Ohne diese Petition droht uns ähnlicher Schwachsinn mit der Web-Sperre, nämlich Zensur wie in China. Und man zeige mir einen Amokläufer, der Amok läuft weil er Counterstrike spielt (sowieso ein Spiel das mittlerweile mehr als Sport gilt denn als modernes Spiel), und nicht weil er einfach nen Hau in der Birne hat, der zu spät bemerkt wurde…

Eine öffentliche Online-Petition gegen ein geplantes Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Actionspiele mit gewalthaltigen Inhalten hat inzwischen mehr als 50.000 Unterstützer gefunden. Damit muss sich ein Petitionsausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Sitzung nun mit dem Antrag befassen. In der Petition wird der Bundestag aufgefordert, “gegen den Beschluss der Innenministerkonferenz vom 5. Juni 2009″ zu entscheiden. Die Innenminister hatten sich bei ihrem Treffen darauf verständigt, für sogenannte “Killerspiele” ein “ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen”. Vor dem Hintergrund einer Amoktat im März, bei der ein jugendlicher Täter 15 Menschen in den baden-württembergischen Gemeinden Winnenden und Wendlingen tötete, hatte die Innenministerkonferenz über mögliche Vorbeugemaßnahmen beraten.

via heise online – 14.07.09 – Petition gegen “Killerspiel”-Verbot findet mehr als 50.000 Unterstützer.

heise online – 09.07.09 – Petition gegen “Killerspiel”-Verbot

Unterzeichnen! Unterzeichnen!

Online-Petitionen erfreuen sich Netzgeneration steigender Beliebtheit. Nach dem Erfolg der von über 130.000 Bürgern gezeichneten Petition gegen Internetsperren gibt es nun auch eine Petition gegen das von den Innenministern der Bundesländern angestrebte Verbot sogenannter “Killerspiele”. Die am vergangenen Dienstag veröffentlichte Petition ist offenbar eine von mehreren, die nach der Innenministerkonferenz am 5. Juni eingereicht wurden. Zur Stunde haben über 19.000 Unterstützer die Petition unterzeichnet.

via heise online – 09.07.09 – Petition gegen “Killerspiel”-Verbot.

Bayerns Innenminister vergleicht Spiele mit Kinderpornos – Golem.de

ohne Worte…

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann CSU hat in einer Pressemitteilung die Spielebranche auf eine Stufe mit Kinderschändern und Drogendealern gestellt. Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern und Vorsitzender der CSU, blieb zudem der Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreises 2009 fern.

via Bayerns Innenminister vergleicht Spiele mit Kinderpornos – Golem.de.

Update: Immerhin kontert jemand…

Als “vollkommen unangemessen” wies Thomas Jarzombek, der medienpolitische Sprecher der CDU Nordrhein-Westfalen, den Vergleich von Computerspielen und Kinderpornografie zurück. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte damit die Spielebranche brüskiert.

via CDU NRW spricht Bayerns Innenminister Medienkompetenz ab – Golem.de.

Münchner Spielekongress: Gipfeltreffen der Spielekiller – Golem.de

Haha, mein gesitiges Auge zeigt mir gerade Christian Pfeiffer an der Spitze eines Mobs, bewaffnet mit Mistgabeln und Fackeln, in Richtung des EA Headquarters :D

Kapieren die denn gar nix? Wenn Eltern Medien-inkompetent sind, und Spiele somit (trotz eindeutiger Einstufung durch die USK) nicht korrekt bewerten können, sollten dann die Spiele verboten werden, oder nicht vielmehr die Eltern sich Medien-Kompetenz aneignen? Wenn man das zu Ende denkt, müssten ja auch Spiele für 12-jährige verboten werden, denn es könnte ja ein gewalttätiger 6-jähriger aufwachsen wenn er das Spiel verbotenerweise spielt… Ausserdem muss das Fernsehen (allen voran die Nachrichten) und alle Filme verboten werden.

Letzendlich läufts doch darauf hinaus: Wenn ich nicht kompetent bin, Kinder grosszuziehen, dann sollte ich halt einfach die Finger davon lassen! Benutzt wieder Kondome! Mir graut jetzt schon vor der Generation der jetzt 16-jährigen, wenn die mal Eltern sind (klar, verallgemeinert, ich kenne auch vernünftige 16-jährige, aber das ist nunmal die Ausnahme)…

Der erste internationale Kongress “Computerspiele und Gewalt” hat am 20. November 2008 in München stattgefunden. Neben einigen differenzierten Meinungen aus der Wissenschaft gab es vor allem aufgeregte Eltern und viel Schelte für die USK. Der Tenor: Das gegenwärtige System für den Jugendschutz funktioniert nicht, mehr Verbote müssen her.

via Münchner Spielekongress: Gipfeltreffen der Spielekiller – Golem.de