einen grossen Teil meiner nächtlichen Zeit verbringe ich mit LOTRO, oder Herr der Ringe Online. Im Herbst kommt die erste kostenpflichtige Erweiterung, “Mines of Moria”, und man kann sich jetzt für die Beta anmelden:
(btw, hier ist die Seite unserer Sippe, falls sich jemand den Erben Mittelerdes anschliessen will)
Das ist ja mal ein lustiger Trend, den Spiegel Online da beschreibt:
Die Schweizer Jugend bürgert gerade einen spanischen Brauch ein: Botellónes, kollektive öffentliche Trinkgelage.
die treffen sich da jetzt zu Massenbesäufnissen auf öffentlichen Plätzen. Leidtragende sind vermutlich am ehesten die Gastronomen, da nur selbst mitgebrachtes getrunken wird.
Naja, anders haben wir das früher auch nicht gemacht, wenn wir auch nicht die gleichen Personenzahlen aufgebracht haben
Das hier hab ich mir jetzt mal gegönnt (für Job2). Das Critical CX-2. Nachdem mittlerweile seit ein paar Jahren in meinem Hinterkopf Pläne geschlummert sind, (und sogar zu Papier gebracht wurden) ein Netzteil zu bauen an dem man bis zu vier Maschinen gleichzeitig anschliessen kann, das Ganze aber nie wirklich realisiert wurde, kam das CX-2 raus. Etliche Kollegen hauptsächlich aus USA schwärmten dermassen im ReadStreet Forum, dass ich schliesslich zugreifen musste. Die Fakten:
Falls jemand Duty Cycle oder Settle (und damit die legendären Eikon Meter) nicht kennt:
Duty Cycle zeigt an, wieviel Zeit der Kontakt der Machine geöffnet bzw. geschlossen ist, das ganze prozentual.
Settle zeigt an ob der Kontakt sauber schliesst (Flattern).
Das darf man natürlich nicht als Bibel verstehen, es gibt Leute die eine perfekt laufende Maschine so lange verstellt haben, bis die Werte gepasst haben. Aber tätowieren konnte man dann nicht mehr damit
Hilfreich ist das ganze einfach, wenn man eine Maschine zerlegt, oder neue Federn einbaut (die übrigens von guten Tätowierern immer handgeschnitten werden, nix fertig kaufen), dann kann man sich die Werte der Maschine ankucken und hinterher wieder darauf hinarbeiten. Oder man hat ne Maschine die übel läuft (ebay?), und kann sich hier evtl. ansehen, warum das so ist.
Der umschaltbare Fusschalter funktioniert so: In Standardstellung kriegt die Maschine nur so lange Strom, wie ich auf den Schalter drücke. Das ist manchmal doof, z.B. wenn man stehen muss und sich über den Kunden beugt o.ä. Dann kann man den Schalter auf “continous” stellen, und der Strom bleibt an, auch wenn ich vom Schalter gehe. Beim nächsten drauftreten ist dann der Strom wieder aus.
Alles in allem das beste Netzteil das ich bisher hatte, und ich kann endlich mein altes mit nach Hause nehmen zum tunen…
Achja: meine Pläne für mein Netzteil sahen eigentlich vor, dass man die Maschinen wirklich alle angeschlossen hat, und nur am Netzteil umschaltet. Beim CX-2 kann nur eine Maschine gleichzeitig angeschlossen sein… Ein minimaler Abstrich also, aber wer weiss ob der Kabelsalat überhaupt so toll gewesen wäre
Solche Tools interessieren mich immer, und als ich über das hier SyncToy bei Smartphone Thoughts gestolpert bin, habe ich auch die Empfehlung für Karen’s Replicator gesehen. Ich werde wohl beide mal testen, und dann kucken ob da auch was mit dem Mac geht, oder evtl. meinem Webspace per sftp.
hier haben wir gleich vier neue Smartphones die ich gern hätte… Leider wieder alle mit Kamera. Kann man nur hoffen, dass manche davon bei AT&T landen, die eine Kameralose Version machen, und die dann irgendwann auf ebay landet…
Da ich durch Job2 öfter mal auch grosse Bilder einscannen muss, habe ich mich auf die Suche nach einem A3 Scanner begeben. Dadurch, dass ich schon einen A3 Drucker habe, weiss ich ja bereits, dass man einen exorbitanten Aufschlag für die Verdoppelung der Fläche zahlt. I.d.R. kostet diese doppelte Fläche etwa das 4-10 fache.
Warum eigentlich? Die verbaute Technologie ist ja die selbe, wie bei A4 Geräten, nur ein paar längere Teile müssen verbaut werden. Ich versteh’s jedenfalls nicht, erklärbar ist es wohl nur über Angebot/Nachfrage (Weniger Leute können weitaus besser abgezockt werden als die grosse Masse).
Jedenfalls bin ich dann über diesen wahnsinnig günstigen (für einen A3 Scanner) Mustek für 150 € gestolpert.
Hätte ich, wie ich es auch sonst tue, vorher besser recherchiert, hätte ich gewusst, dass das Teil praktisch unbrauchbar ist.
Allein schon der Treiber: Man wird den nativen Treiber unter Windows XP niemals zu Gesicht bekommen. Der ist nämlich nicht kompatibel zu den aktuellen Twain Standards. Jede Anwendung die versucht den Treiber zu starten, scheitert kläglich. Bis auf eine: Das unsägliche mitgelieferte PhotoExpress 5.5 SE. Diese Software möchte ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen, aber immerhin kann sie den Treiber des Mustek starten. Dann sieht man auch erst, warum keine andere Anwendung das kann: Der Treiber hat absolute Win 3.11 Optik, und ist vermutlich auch genauso alt.
Naja, es gibt ja auch noch die WIA Treiber könnte man jetzt einwenden… Auf die kann ja jede Windows Anwendung zugreifen (auch wenn man in den Einstellungen aufs rudimentärste beschränkt ist, nichtmal Auflösung ist änderbar). Aber: Dieser tolle Scanner hat einen Bug über den WIA Treiber, ein 1/4 des Bildes wird unterbelichtet eingescannt -> Ergo: unbrauchbar.
Zudem hat bei mir das Ding angefangen, mechanisch zu macken (nach etwa 50 Scans): Der Schlitten fährt nicht mehr bis in Ausgangsposition zurück, sondern bleibt vorher mit grausamem Heulen hängen. Wahrscheinlich ist der Rahmen des Scanners so windig, dass er sich recht leicht verzieht.
Jetzt versuch’ ich erst mal, das Ding so lange zu tauschen, bis ich wandeln kann (immerhin ist der Bug mit dem WIA Treiber ein echter Fehler), und dann kann ich kucken, wie ich an einen vernünftigen und trotzdem bezahlbaren Scanner komme. Unter 400 € wird das wohl nix werden
ich hab’s ja schon immer geahnt… die Emanzipationswelle hat mittlerweile zur Diskriminierung von Männern (bzw. in diesem Fall Jungen) geführt… armes Deutschland.

Manche Menschen entspannen sich ja gerne bei diversen schweisstreibenden Tätigkeiten. Dazu gehöre ich definitiv nicht, dementsprechend ist Rasenmähen keine meiner bevorzugten Tätigkeiten. Zumal ich durch Job2 am Wochenende zeitlich arg eingeschränkt bin.
Also musste ne automatische Lösung her. Gibts auch, nennt sich Rasenmähroboter, und gibts erstaunlicherweise schon seit den 80ern (imho hat Husqvarna den ersten kommerziellen gebracht).
Technologisch sind die jetzt nicht wahnsinnig aufregend, das erste Mobiltelefon hatte vermutlich mehr Hirn
Hier mal ein Bild auf das Hirn des Automowers:
Unter dem schwarzen Deckel ist mehr oder weniger ein Chip mit ein bisschen drumrum, viel ist also nicht dran (Erstaunlicherweise kostet aber das Mainboard als Ersatzteil 350 €!).
Technisch funktionieren die Teile so:
Man spannt einen Draht um seinen Garten. Dieser Draht ist eine Induktionsschleife, gespeist von der Ladestation. Der Automower fährt also im Garten mähend rum, bis sein an der Schnauze eingebauter Hallsensor den Draht überfährt. Dann fährt er noch etwa 30cm drüber, und wendet dann in einem zufälligen Winkel (Fuzzy Logic evtl?). Man kann auch Bereiche wie Beete etc. ausschliessen, indem man das Kabel da rumführt. Was macht der Mower, wenn der Akku leer wird? Er sucht eine zweite Induktionsschleife (separat zu verlegen), die ihn direkt zur Ladestation führt.
Meinen Automower habe ich gebraucht/defekt für 350 € auf ebay ersteigert (ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass die aktuelle Generation 2000 € kostet). Ist halt ein alter G1, sollte aber auch mähen.
Erste Untersuchungen ergaben, dass der Mower verstummt ist. Dieses Teil:
ist die Kommunikationszentrale. 6 LEDs und 12 Taster. Wenn der Mower sich darüber nicht mehr mitteilen kann, wirds schwierig ihn zu verstehen… Ausser ein paar Piepsern konnte ich ihm also erst mal nix entlocken. Da mir der Aufbau dieses LED-Felds mit Kunsttofffolie und SMD-LEDs nicht sonderlich stabil vorkam, nahm ich an, dass hier der Fehler liegt. Dem war auch so, neues Bedienteil (65 €!), und der Mower kann wieder sprechen. Nachdem sich so herausgestellt hat, dass ansonsten alles ok ist, konnte ich anfangen den Garten zu präparieren.
Also noch 100 Plastikheringe bestellt (25 €!), und 200m Draht bei Conrad. Der Automower-Draht war mir viel zu überteuert (111 € für 150m), und Draht ist Draht. Dachte ich jedenfalls.
Zuerst bin ich nur mal über den Draht gestolpert. Das hat ihn an der Stelle unschön um etwa 10cm gelängt, die jetzt überflüssig da lagen. Litze wäre da wohl doch besser gewesen. Jedenfalls nicht 0,02 Draht
Aber da der Draht jetzt schon mal da war, hab’ ich ihn weiter verlegt.
Euphorisch bin ich natürlich davon ausgegangen, dass so ein schönes Stück Technik meinen ungepflegten, etwa 12cm langen Rasen wegkriegen muss… Könnte es vermutlich auch, nur dass man bei so hohem Gras den Draht nicht weit genug runter kriegt, wie sich später zeigen sollte.
Als der Draht komplett verlegt war, also der erste Test: Automower in die Ladestation, einschalten. Ok, macht 2 Piepser alle 10 Sekunden, was bedeutet er lädt. Das ist ja schonmal gut (auch wenn er vorher etwa 5 Tage an der Ladestation war). Nach ner Stunde etwa ist er dann losgefahren. Raus aus der Station, gewendet, über den Rückführdraht gefahren, und zack, 2 mal den Draht durchgeschnitten. Ups. Das hat er dann noch 2 mal mit dem Begrenzungsdraht gemacht hat, nachdem er 5 Minuten verzweifelt versucht hat, meine Birke hochzufahren. Die steht in einem Engpass, und ich dachte wenn ich die ausschliesse, dann wird die Passage noch enger…
Nach insgesamt etwa 10 Minuten hat der Mower dann das Mähwerk ausgeschalten und ist wild in der Gegend rumgefahren. Aha, Akku leer (!), er sucht die Ladestation. Den Rückführdraht hatte ich mittlerweile provisorisch geflickt, Signal war also da. Irgendwann hat er ihn auch gefunden, und ist Richtung Ladestation gefahren. Und schräg voll dagegen. Dreimal, dann hat er aufgegeben. Naja, RTFM, “legen Sie den letzen Meter des Führungsdrahts gerade zur Ladestation” (also 90°). Bei mir warens etwa 10 cm. Da war mir dann auch klar, dass der Mower dem Draht wirklich exakt folgt.
Fazit: Draht ist Mist, Mower funktioniert soweit, Akku ist im Eimer. Und der Draht muss mit weitaus mehr als 100 Haken befestigt werden, damit er bei meinem buckligen Boden auch anliegt.
Der Plan steht also soweit, neuer Draht von Conrad (1,5mm² Litze), Akku Tausch veranlasst (Akkuservice Lehmann, genialer Preis von 85 €, das würde mich der Selbstbau auch etwa kosten, und der Akku hat dann 6Ah statt original 4,4Ah), und ne tolle Idee zum Haken selber machen:
Man nimmt Weidenzaundraht oder Biegedraht ausm Baumarkt (ich habe 2,5mm Durchmesser genommen), zwackt Stücke ab und biegt die in der Mitte durch. Natürlich baut man sich dafür ne Vorrichtung:
und im Idealfall nimmt man zum Abzwicken geeignetes Werzeug, ich hatte leider nur ne Blechschere, alle Seitenschneider/Beisszangen haben am Druchmesser versagt. Nach etwa zwei Stunden hat man aus 25m Draht 150 U-Haken gewonnen:
Gestern habe ich schon angefangen, den neuen Draht zu verlegen, und der Akku sollte heute kommen. Wenn also alles gut geht, habe ich heute abend neue Ergebnisse oder zumindest neue Erkenntnisse
Niemand den ich kenne, nutzt sein Telefon wirklich zum fotographieren. Meine Frau hat ein Sony Ericsson K800i, das für ein Handy eine wirklich ausgezeichnete Kamera hat. Sogar sie nutzt aber zum fotografieren die Digicam.
Warum also, muss jedes dusselige Telefon eine Kamera haben?
Da ich in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeite, kann ich keine Kamera-Handys nutzen. Und in den letzten Jahren wird es immer schwieriger was Vernünftiges zu finden, zumal das Telefon auch etwa 80% meines Gehirns ersetzt mit Kalender, Kontakten etc. Die Nokia Communicator Reihe war ja noch ganz nett (hatte ich seit dem 9110). Natürlich hat der neueste Communicator E90 eine Kamera. Muss er ja, als Businessphone.
Abgesehen davon, hatte ich auch keine grosse Lust mehr auf Nokias Politik im Umgang mit Fremdsoftware. Da weiss man dann, warums kaum Software gibt für die Teile.
Da liebe ich natürlich Meldungen wie diese. Um meine Eingangs aufgestellte These noch zu verschärfen: Wieviele Geschäftsleute nutzen denn die Kamera in ihrem Handy? Bedeutet Kamera automatisch Business? Wohl kaum.
Mittlerweile ist doch Datentraffic halbwegs bezahlbar geworden, da muss doch nicht mehr Zwangsumsatz über unscharfe und flaue MMS Bildchen gemacht werden….
Aktuell habe ich einen HTC Hermes, den kann man sich ganz toll über ebay USA holen, wenn man denn jemanden findet, der das Ding übern grossen Teich schickt. Und natürlich muss man auch erstmal die Version ohne Kamera erwischen. Aktuell gibts die nur noch von AT&T (bzw. vormals Cingular), die machen zwar nix anderes, als das Kameramodul abzustecken und ne schwarze Plastikscheibe einzubauen, aber nur wenn an der Bezeichnung auch ersichtlich ist, dass das Telefon kein Kamerahandy ist, lässt mich der Werksschutz in Frieden…
In absehbarer Zeit wird aber AT&T sein Videonetz in den Griff kriegen, und dann werden auch die nur noch Telefone mit Kamera verkaufen.
Und auf so ein Ding hab’ ich numal nicht wirklich Lust (und es ist hirninkompatibel).
/rant off